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Total Cost of Ownership: Mehrkosten, die sich auszahlen

Bei der Berechnung von Investitionsgütern sparen Unternehmen oft an der falschen Stelle, wenn sie sich alleine auf Anschaffungskosten konzentrieren. Eine detailliertere Kostenaufstellung wie bei einer Total Cost of Ownership-Berechnung hilft bei einem allumfassenden Überblick: Sie zeigt nicht nur eventuelle Mehrkosten auf, sondern offenbart verborgene Einsparpotentiale.

Das Wort „Total“ beim Begriff „Total Cost of Ownership“ zeigt den Umfang der Rechnungsart deutlich: Es handelt sich um eine Aufstellung sämtlicher Kosten, die bei einem Investitionsgut anfallen. Damit unterscheidet sich die Berechnung von einer Lifecycle-Cost, die sich meist nur auf Anschaffungs- und Unterhaltungskosten beschränkt. Gerade bei produzierenden Industrien sind Wäge- und Inspektionslösungen aber mit vielschichtigen Kosten verbunden, die ohne das richtige Know-How verborgen bleiben. Minebea Intec steht seinen Kunden mit Produkten, die sich auf viele Jahre auszahlen, jahrzehntelanger Erfahrung und einem umfassenden Service zur Seite, der die optimale Lösung für jeden Anwendungsfall parat hat.

Ein Kostenplus, das sich mehrfach rentiert: Die richtige Technik

Viele Unternehmen schrecken vor initialen Mehrkosten zurück: Dabei zahlt sich diese Investition für Maschinen über die Betriebsdauer gerechnet teilweise mehrfach aus. Ein Beispielfeature, das in der Lebensmittelindustrie eine elementare Rolle spielt, ist Hygienic Design. Produkte, die nach hygienischem Design gefertigt wurden, weisen viele Konstruktionsdetails auf, die wenige Möglichkeiten zur Keimentstehung bieten und zudem aus besonders robusten Materialien bestehen, welche eine Reinigung mit hartnäckigerem Reinigungsmitteln und –methoden aushält. Somit wird weniger Zeit für die Reinigung und weniger Reinigungsmittel benötigt, was wiederum Geld spart.

Ein perfektes Beispiel dafür ist das innovative Wägemodul Novego: „Das Design der Novego Wägemodule ist aus hygienischen Gründen für eine Überkopfmontage ausgelegt. Durch den auf den Kopf gestellten Aufbau gelangen korrosionsauslösende Reinigungsmittel nicht länger als notwendig mit dem Modul in Kontakt, was die Lebensdauer deutlich erhöht.“ So Produktmanager Holger Nichelmann über die hochpräzise Wägezelle. Doch die Wäge- und Inspektionslösungen von Minebea Intec punkten nicht nur mit einem durchdachten Produkdesign, sondern auch mit smarten Features.

Zur Prozessoptimierung und Einsparung von Kosten bieten viele dynamische Kontrollwaagen etwa die Tendenzkontrolle. Diese Kontrollwaagen-Option steuert eine vorgeschaltete Abfüll-, Portionier- oder Schneidemaschine so, dass das definierte Sollgewicht möglichst genau erreicht und konstant gehalten wird. Dadurch werden unnötige Über- oder Unterfüllung vermieden und Ausschuss reduziert. So wird unnötiger Materialverbrauch vermieden, die Effizienz erhöht und die Umwelt profitiert obendrein.

Der richtige Partner: Erfahrung, die Geld wert ist

Weiterhin punkten Wäge- und Inspektionslösungen von Minebea Intec mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche, die einen intuitiven Einstieg ermöglicht. Solche Maschinen zahlen sich für Anlagenbetreiber mehrfach aus. Zum einen geht die Einlernung von Personal so deutlich schneller vonstatten, zudem resultiert eine einfachere Bedienbarkeit in weniger Bedienungsfehlern. Features wie die automatische Lernfunktion bei der Essentus-Kontrollwaage ermöglicht auch ungeübten Anwendern einen schnellen Zugriff auf wichtige Einstellungen, was die Produktivität einer Produktion steigern kann. Wägeelektroniken wie der Wägecontroller Maxxis 5 bieten frei programmierbare Funktionstasten und sorgen so für ein Plus an Benutzerfreundlichkeit. Darüber hinaus stellt Minebea Intec den Kunden mit Trainings und jder ahrzehntelangen Erfahrung in der Produktion von Wäge- und Inspektionslösungen zur Seite und unterstützt Kunden bei der Projektplanung, Durchführung und mit umfassenden Service.

Software zur Füllmengen- und Statistische Prozesskontrolle erhöhten die Wirtschaftlichkeit 

Allerdings lässt sich nicht nur bei Wäge- und Inspektionslösungen Geld sparen: Software zur Füllmengen- und statistischen Prozesskontrolle wie etwa SPC@Enterprise bietet den kompletten Überblick über die Produktionskette. Der Nutzer erhält automatisierte Reportings über den Produktionsprozess oder überwacht diesen in Echtzeit mit dem Monitoring-Modul, kann hiermit wichtige Kennzahlen überprüfen und frühzeitig mögliche Fehler, aber auch Optimierungspotentiale erkennen. Das erfreuliche Ergebnis für die Hersteller: Weniger Produktionsausschuss, weniger Risiken, kürzere Ausfälle sowie deutliche Einsparungen bei den Positionen Arbeitszeit und Betriebskosten. „Die statistische Prozesskontrolle ist eine Schlüsselkomponente des Qualitätsmanagements und zeigt verborgene Potenziale für große Einsparungen auf". Bestätigt auch Produktmanager Lars-Henrik Bierwirth. „Für den Anwender ist SPC@Enterprise ein universelles und leistungsstarkes Werkzeug, das auf einzigartige Weise die Erfassung von manuellen Stichproben als auch automatischen In-Prozess-Kontrollen vereint. SPC@Enterprise kann die erfassten Daten auch mit höherliegenden Ebenen, wie z.B. ERP- und MES-Systemen, kommunizieren Damit nähern sich Anwender einen entscheidenden Schritt hin zu einer vollständigen Erfassung und dem Monitoring aller im Produktionsprozess relevanten Kennzahlen.“ So Bierwirth zur aktuellen Version 4.0 des Tools.

Service: Ausfallzeiten vermeiden mit miRemote

Eine weitere Komponente, die bei gewöhnlichen Kostenaufstellungen fehlt, betrifft mögliche Ausfallzeiten der Produktion. Zwar beinhalten Kostenaufstellungen meist die Kosten für Ersatz- oder Verschleißteile, die Ausfallzeit einer Anlage ist jedoch ein deutlich gewichtigerer Kostenpunkt. Mittels eines smarten Servicetools wie miRemote stellt Minebea Intec sicher, dass Kunden direkt eine Live-Verbindung zum Service-Mitarbeiter haben, der das Problem über die Kamera des Smartphones oder Tablets direkt analysieren kann. Durch Anleitung des Service-Mitarbeiters können so kleinere Probleme direkt gelöst werden, ohne dass ein Servicetechniker entsendet werden muss. Alternativ ist der Techniker durch die Vorbegutachtung besser über den Fall informiert und kann so das nötige Material zur Problembehebung direkt mitnehmen und trägt dazu bei, Ausfallzeiten auf das Minimum zu reduzieren. „Mit miRemote können sich Servicemitarbeiter ein detailliertes Bild machen und notwendige Maßnahmen zeit- und kostensparend einleiten.“ Stellt Global Service Manager Michael Tappe klar. „So können sich die Nutzer unter allen Bedingungen auf Produkte und Services von Minebea Intec verlassen –denn mit miRemote ist Nähe keine Frage der Entfernung.“

Für Kunden, die eine Hilfestellung bei der Kostenaufstellung benötigen, bietet Minebea Intec entweder im direkten Kontakt oder über die Webseite Unterstützung an: Hier können sich Interessenten beispielsweise einen Kalkulator zur Berechnung des ReturnOnInvest ansehen und so erste Berechnungen selbst ausführen.

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